Wie man einen Nichtsnutz großzieht





~ Pastor Art Kohl ~

Faith Bible Baptist Church in Eden,NY USA


Viele Eltern waren bis heute erfolgreich im Großziehen eines Nichtsnutzes. Hier sind einige der besten Ratschläge, die man bekommen kann, um einen Nichtsnutz großzuziehen:
  1. LAß IHN ALS BABY NIEMALS IM BETT WEINEN. Laß DEIN Baby niemals kleine Unannehmlichkeiten aushalten, besonders nicht als Kleinkind. Laufe ihm sofort zur Hilfe wenn er weint. Bald wird er gelernt haben wie er Dich kontrolliert, anstatt daß Du ihn kontrollierst. Auf diesem Weg wird er erwarten, sein Leben lang von seinen Eltern durchgefüttert zu werden

  2. LAß IHN "NEIN!" SAGEN Es ist ja so süß. Es sollte sein Lieblingswort sein. Natürlich ist es verbalisierte Rebellion, aber er sollte schon seine eigene Meinung haben.

  3. GIB IHNEN KEINE PFLICHTEN ODER AUFGABEN Mach' alles für sie. Dann werden sie denken, daß die Gesellschaft ihnen den Lebensunterhalt schuldet. Sie werden ganz schnell einer Gruppe Babies angehören, die "Ich habe meine Rechte!" schreien, anstatt Mann oder Frau genug zu sein, um ihre Verwantwortungen zu erfüllen.

  4. GIB IHM NIEMALS EINEN KLAPS Falls ältere Generationen heute vom "Hintern versohlen" sprechen und sagen, daß es immer so gemacht wurde, erinnere Dich daran, daß Oma und Opa Kindermißhandlung betreiben. Züchtige niemals Dein Kind. Warte stattdessen bis sie Ärger bekommen und der Justizapparat (Polizei, Gefängnisse) sie züchtigt. Höre auf Dr.Spock (US-amerikanischer Psychologe, der noch nie ein Kind großgezogen hat) und andere Kinderpsychologen, aber nicht auf die älteren Generationen, die 5 oder 10 Kinder erfolgreich erzogen haben. Vergiß die Bibel mit ihren Ratschlägen wie "Wer seiner Rute schonet, der hasset seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, der züchtiget ihn bald."(Sprüche 13:24) und "Rute und Strafe gibt Weisheit; aber ein Knabe, ihm selbst gelassen, schändet seine Mutter."(Sprüche 29:15). Du kannst nur einen wahren Nichtsnutz großziehen, wenn Du ihn nicht disziplinierst.

  5. VERTEIDIGE SIE IN DER SCHULE Sei immer auf der Seite Deines Kindes. Lehrer und Schulleiter haben "etwas" gegen Deinen kleinen Engel. Glaube, daß Dein Kind niemals etwas Falsches tut. Erwarte, daß die Lehrer und Schulleiter das auch wissen!

  6. KRITISIERE FÜHRUNGSPERSÖNLICHKEITEN UND PREDIGER Man kann ihnen einfach nicht trauen! Mache vor ihren Augen jegliche Autoritäten schlecht. Stelle sicher, daß sie Dich dabei auch hören. Dadurch werden sie in Unsicherheit leben und nicht wissen, wem sie vertrauen sollen. Sie werden für ein Leben voller Rebellion sehr gut vorbereitet sein. Sie werden nicht lernen, jemanden im richtigen Maße zu respektieren und werden wahrscheinlich ihre Arbeitsstelle verlieren sobald der Chef sie um etwas bittet. Sag ihnen nicht, daß 99% aller Leute in Führungspositionen gute Leute sind, die vertrauenswürdig sind und niemals schlecht auffielen. Hinterlaß sie mit dem Eindruck, daß diese Leute alle schlecht sind.

  7. SAGE NIEMALS "ICH LIEBE DICH" Das können sie ja selbst herausfinden. Schließlich hast Du ihnen ja alles gegeben, was sie wollten. Was können Eltern noch mehr tun? (Selbstverständlich gib Du Dich ihnen niemals selbst hin!)

  8. GIB IHNEN ALLES, WAS SIE WOLLEN Kaufe etwas für die Kinder bei jedem Mal, wenn Du in einen Laden gehst. Sag niemals "Nein!" zu ihnen. Falls sie auf diese Weise erzogen werden, werden sie daran gewöhnt sein, jeden ihrer Wünsche sofort erfüllt zu bekommen. Wenn sie älter werden und ein natürliches sexuelles Verlangen entwickeln, werden sie von Dir darauf trainiert sein, sofort sexuelle Befriedigung zu suchen. Frühe Schwangerschaften und Geschlechtskrankheiten sollten die Eltern dann nicht wirklich überraschen. Also...gib ihnen alles, wonach sie fragen, während sie noch Kinder sind.

  9. LEHRE SIE NIEMALS DIE BIBEL Unterrichte sie in Mathematik, Physik, Geschichte, Kunst, Musik, Lesen, sexuelle Aufklärung, etc. aber lehre sie nicht die Bibel. Laß sie sich selbst entscheiden. Laß sie 5 Tage pro Woche zur Schule gehen aber nimm' sie am Sonntag nicht für 1 Stunde mit in eine bibeltreue Gemeinde.

  10. VERTRAUE IMMER DEINEM KIND Er ist ja ein kleiner Engel. Er würde nicht im Traum daran denken, etwas hinter Deinem Rücken zu tun. Hast Du schon einmal einen Jugendlichen, den Du beim Rauchen erwischt hast, gefragt, ob er auch zu Hause raucht? Normalerweise ist die Antwort:"Das ist doch nicht dein Ernst! Meine Eltern würden mich umbringen!". Das sind natürlich nur die anderen Kinder in der Stadt, denn Deine Kinder würden so etwas nie tun.

  11. SCHREIE DEINE KINDER AN Dies ist die einzige Art und Weise der Kommunikation, die man zur Erziehung eines Nichtsnutzes benötigt. Zeit, die man mit der Beantwortung ihrer Fragen und dem Beibringen von Dingen verbringt, ist verschwendete Zeit. Die einzige Sache, die man den Kindern beibringen muß, ist der Gang zur Toilette. Alles andere ist die Pflicht von Tagesstätten, Kindergärten und Schulen. Schreie dauernd herum, damit die lebendigen Erinnerungen Deiner Kinder an ihr Zuhause sicher stellen, daß sich die Kinder nicht um Dich kümmern wenn Du alt bist.

  12. LAß DEINE KINDER KOMMEN UND GEHEN WANN SIE WOLLEN Setze keine Grenzen. Das wird zu einem Leben der Unsicherheit führen. Nichtsnutze brauchen keine Richtlinien.

  13. STELL SICHER, DAß SIE BELIEBT SIND Sie müssen mit ihren Altersgenossen in der Menge schwimmen. Laß sie niemals anders als die anderen sein. Falls sie der Menge folgen, wird die Menge der größte Einfluß in ihrem Leben sein. Hierbei ist nichts zu befürchten, oder?

  14. LAß SIE ANDAUERN FERNSEHEN Halte sie fern von der Realität! Laß sie ihr ganzes Leben in der Phantasie leben! Nichtsnutze brauchen halt Unterhaltung. Ein Leben voll Komfort und Bequemlichkeit produziert erstklassige Nichtsnutze. So werden sie nicht lernen, mit der Realität und echten Leuten fertig zu werden. Aber vielleicht werden sie sich auch einfach zurückziehen, anstatt streitsüchtig und feindselig zu werden. Es ist normalerweise eines von beiden.

ZUSAMMENFASSUNG Nichtsnutze werden so gemacht und nicht so geboren. Es benötigt etwas Einsatz, um die obigen Prinzipien einzuhalten. Eltern sollten sich auf ein Leben mit viel Leid und Sorgen vorbereiten, denn es wird sicherlich so kommen.



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